Trotz verregnetem, kühlem Wetter waren viele Menschen beim Oktoberfest des CDU Stadtverbands, Sindelfingen auf dem Sindelfinger Marktplatz. Zu den Klängen eines Akkordeonspielers eröffnete der Sindelfinger CDU Vorsitzende Thomas Riesch kurz nach zehn Uhr morgens die Hocketse . Bei roten Würsten und Zwiebelkuchen konnten es sich die Gäste gutgehen lassen.

Der CDU Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach und die Leonberger CDU – Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz warben in Grußworten für das Projekt Stuttgart 21 und für ein NEIN zum Kündigungsgesetz bei der Volksabstimmung am 27. November.

Punkt elf Uhr wurde der Hauptredner der Veranstaltung, Paul Nehmet MdL, vom CDU Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Riesch begrüßt. Paul Nehmet ließ es sich nicht nehmen, vor seiner Rede zahlreiche Bürgerinnen und Bürger persönlich mit Handschlag zu begrüßen.

 In seiner Ansprache fand Nehmet klare Worte zu Stuttgart 21. Es ist DAS Zukunftsprojekt für unser Land. Leistungsfähige Fern- Regional- und Nahverkehrsverbindungen sind die Lebensadern für die Wirtschaft in der hochverdichteten Region Stuttgart und in ganz Baden-Württemberg.

„Am 27. November findet der Volksentscheid über das Kündigungsgesetz zu Stuttgart 21 statt.

Ich möchte Sie alle bitten: gehen Sie hin und stimmen Sie mit NEIN!

Ihr NEIN zum Kündigungsgesetz ist ein JA zum neuen Bahnhof und damit ein JA zum wichtigsten Infrastrukturprojekt in unserem Land.

Ihr NEIN beim Volksentscheid ist damit auch ein JA zum Ausbau der Verkehrswege in unserem Land. Ein JA zum Erhalt und zur Stärkung der Lebensadern unserer Wirtschaft.

Ihr NEIN beim Volksentscheid ist aber nicht nur eine Entscheidung für den Bahnhof und für den Erhalt unserer Wirtschaftskraft.

Es geht bei diesem Volksentscheid um viel, viel mehr!

Es geht darum, ob unser Rechtsstaat ein Rechtsstaat bleibt!

Ihr Nein beim Volksentscheid ist ein JA zum Rechtsstaat.

Es geht darum, ob höchst richterlich bestätigte Verträge, bei denen das Land Vertragspartner ist, durch Teile einer neuen Landesregierung einfach so über den Haufen geworfen werden können!

Gute Wirtschaftspolitik war lange unser Markenzeichen. Gerade der Kreis Böblingen ist besonders erfolgreich.

Damit die Wirtschaft funktioniert braucht sie auch gut funktionierende Verkehrswege.

Derzeit werden viele Projekte zur Verbesserung unserer Situation umgesetzt.

Wir müssen beim Verkehr aber die ganze Region und das ganze Land im Blick haben, die Region Stuttgart ist hochverdichtet. Die Zukunft des Verkehrs liegt deshalb auf der Schiene!

Wenn Stuttgart 21 nicht realisiert wird, zahlen wir bis zu 2,5 Milliarden Euro Schadensersatz und bekommen nichts!Das bedeutet den verkehrstechnischen Stillstand in der Region Stuttgart und damit im Herzen Baden-Württembergs. Diesen Stillstand können wir uns nicht leisten. Er lähmt unsere Wirtschaft. Er gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand in der Region und in ganz Baden-Württemberg!

Dagegen verbessert Stuttgart  21 die verkehrlichen Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg elementar.  Die Landesregierung hat ein sog. Kündigungsgesetz eingebracht, das der Landtag abgelehnt hat. Dieses Kündigungsgesetz steht jetzt zur Volksabstimmung. Gekündigt werden sollen die Finanzierungsverträge für Stuttgart 21 durch das Land. Sie können mit Ihrer Stimme beim Volksentscheid am 27. November dafür sorgen, dass es nicht soweit kommt.“

Beim Oktoberfest mitgefeiert haben auch, der CDU Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach mit seiner Gattin, der Sindelfinger CDU Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Walter  Arnold sowie zahlreiche Gäste aus dem ganzen Kreis Böblingen.

füllt sich langsam