Die neuen und die alten Vorstandsvorsitzenden: Johanna Scheffbuch, Walter Arnold, Tobias Ehret

 

Am 12. November 2021 hat die CDU Sindelfingen in der Stadthalle ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Dieser Tag markierte das Ende einer Ära. Der langjährige Vorsitzende Walter Arnold entschied sich, das Ruder an eine neue Generation abzugeben, und kandidierte nach 6 Jahren nicht erneut für das Amt. Seine Zeit am Kopf der Sindelfinger CDU war geprägt durch eine offene direkte und zielstrebige Parteiarbeit. Mit einem melancholischen Gefühl entließ die Mitgliederversammlung Walter Arnold aus dem Amt und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Die schwere Aufgabe die CDU Sindelfingen nun zu führen, teilen sich Johanna Scheffbuch (studierte Volkswirtschaftlerin und Mitarbeiterin im Rathaus) und Tobias Ehret (Student auf Lehramt in Deutsch und Geschichte). Die Trauer, einen guten Vorsitzenden zu verlieren, wurde durch die Freude kompensiert zwei neue, junge engagierte und kompetente Personen einstimmig in das Amt wählen zu können.

Ein neuer Start

Durch die Doppelspitze erhoffen sich die beiden neuen Vorsitzenden die CDU effektiver führen zu können. Ihr wichtigstes Ziel ist parallel zu den Erneuerungsarbeiten in der Bundespartei der CDU ein neues Profil zu geben. Auf die Frage, was den Kern ihrer politischen Arbeit in den kommenden zwei Jahren darstellen wird, antworteten die beiden Vorsitzenden: „Die Inhaltliche Arbeit. Sindelfinger erwarten von uns, dass die CDU klare Kante zeigt. Wir wollen, dass Sindelfingen eine baulich diverser Industriestandort bleibt. Das wird unser Parteiprogramm, das wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern erarbeiten werden, durch klare Positionen auf den Punkt bringen.“
Das einstimmige Ergebnis der Wahl bedeutet, dass die CDU Sindelfingen voll und ganz hinter ihren neuen Vorsitzenden steht und bereit für diesen Neuanfang ist.
Die weiteren Mitglieder des neuen Vorstands mit Ihren Aufgaben finden Sie hier.


Die Verabschiedung von Walter Arnold und dessen Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.
Es gratulieren Matthias Miller MdL (links) und Marc Biadacz MdB (rechts), sowie die
beiden neuen Stadtverbandsvorsitzenden Johanna Scheffbuch und Tobias Ehret (Mitte).

Thekla Walker und Matthias Miller: Deutsches Fleischermuseum in Böblingen und Stadtmuseum Sindelfingen erhalten gemeinsam über 13.200 Euro

62 nicht-staatliche Museen in Baden-Württemberg erhalten aus dem Kunstministerium eine finanzielle Corona-Sonderförderung, um die Vermittlungs- und Bildungsarbeit zu stärken. Insgesamt beläuft sich die Fördersumme im Rahmen des Impulsprogramms „Kunst trotz Abstand“ auf rund 470.000 Euro. Dies gab das Kunstministerium Baden-Württemberg am gestrigen Donnerstag (11. November 2021) bekannt.

Die Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Böblingen, Thekla Walker (Grüne) und Matthias Miller (CDU), freuen sich, dass im Förderprogramm auch zwei Museen im Kreis Böblingen berücksichtigt sind. Das Deutsche Fleischermuseum in Böblingen erhält 8.100 Euro für das Projekt „Fliegende Zettel: Beipackzettel zum Fleischermuseum“. Die Kinderbuch-Illustratorin Andrea Liebe aus Stuttgart veranstaltet Workshops, in denen die teilnehmenden Kinder (fliegende) Blätter zu Themen wie Ernährung, Tieren und Fleisch anfertigen. Die Blätter werden zu Heften gebunden und im Museum ausgestellt. 5.103 Euro erhält das Stadtmuseum Sindelfingen für die Entwicklung eines digitalen Museumsquiz für Erwachsene.

„Kunst und Kultur sind von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen. Unsere privat und kommunal getragenen Museen, wie das Fleischermuseum in Böblingen und das Stadtmuseum Sindelfingen, leisten eine wertvolle Arbeit“, heben Thekla Walker und Matthias Miller hervor, „uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Leistungsfähigkeit dieser Museen erhalten bleibt. Mit viel Kreativität wurden hier in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Ideen entwickelt. Das Land möchte diese Projekte unterstützen und unsere Museen stärken. Ihr Angebot und ihre Arbeit bereichern unsere Gemeinden.“

Zahlreiche der bewilligten Projekte setzen sich mit aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft auseinander und nehmen speziell Kinder und Jugendliche in den Fokus.

Bei der Bundestagswahl am Sonntag hat der amtierende CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz erneut das Direktmandat im Landkreis Böblingen gewonnen. Für die vielen Stimmen und das damit entgegengebrachte Vertrauen bedankt sich Biadacz herzlich.

Am Sonntag, den 26. September 2021, konnte der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz mit 61.667 Stimmen (29,87 % der Wählerinnen und Wähler) das Direktmandat im Landkreis Böblingen verteidigen. Damit liegt der Arbeitsmarkt- und Digitalpolitiker deutlich über dem Bundesschnitt. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass es mein Ziel ist, das Direktmandat zu verteidigen und zu gewinnen“, so Biadacz. „Ich möchte auch in den kommenden vier Jahren den Auftrag der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und im Deutschen Bundestag eine starke Stimme für den Landkreis Böblingen sein“. Mit Blick auf das bundesweit schlechte Abschneiden der CDU sagt Biadacz: „Wir können mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein. Wir müssen diese Wahl jetzt gründlich analysieren und in den nächsten vier Jahren hart an uns arbeiten, damit die Themen der Union klar und deutlich zu erkennen sind.“

Baden-Württemberg gehört zu den stärksten und innovativsten Industrieregionen Europas und der Welt. Vor diesem Hintergrund war es der CDU-Landtagsfraktion im Rahmen ihrer Klausurtagung ein besonderes Anliegen, sich den Themen Transformation der Automobilwirtschaft, Elektromobilität, Wasserstoff und eFuels zu widmen und hierzu mit renommierten Experten ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen eines Positionspapiers setzt die Fraktion eigene Impulse bei diesen wichtigen Themenfeldern. 

„Wir stehen in der besonderen Verantwortung, einen starken ökonomischen und technologischen Beitrag zu leisten, um die wichtigen Klimaziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen“, erklären die Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz aus dem Wahlkreis Leonberg-Herrenberg-Weil der Stadt und Matthias Miller aus dem Wahlkreis Böblingen-Sindelfingen-Schönbuch. „Gerade für unsere beiden Wahlkreise sind diese Themen für viele Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hochaktuell und müssen baldestmöglich angegangen werden“, so Kurtz und Miller.

Wirtschaftskraft und Technologieoffenheit für den Klimaschutz nutzen

Um den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 deutlich zu reduzieren, ist es deshalb wichtig, die ganze Kraft der Wirtschaft, Technologieoffenheit sowie beschleunigte Planungs- und Genehmigungsprozesse für die notwendige Infrastruktur zu nutzen. Genauso gefragt ist auch die Bereitschaft einer und eines jeden Einzelnen, das eigene Verbraucherverhalten zu verändern. Kurtz und Miller betonen, man werde sich als CDU mit der vorhandenen Wirtschaftskompetenz und Erfahrung intensiv in diesen Prozess einbringen. „Unsere Stärke als Technologieland Nr. 1 wollen wir nutzen, um zur Lösung der Klimakrise entscheidend beizutragen“, so die Abgeordneten. 

Neben dem Thema Elektromobilität müssen daher nach Ansicht der CDU-Fraktion auch andere Ziele intensiv verfolgt werden. „Uns ist wichtig, dass Baden-Württemberg zum Technologieführer bei den Themen Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe, Batterietechnologie und Smart City wird“, betonen Kurtz und Miller. Hierzu gehört auch die Forderung der Landtagsfraktion, dass die Landesregierung bis Ende des Jahres ein erstes Konzept für eine Transportstrategie für Wasserstoff vorlegt.

„Gleichrangig zum Ausbau der internationalen Wasserstoff-Beziehungen ist es wichtig, eine dezentrale Wasserstoffproduktion im Süden vorzuhalten“, so Kurtz und Miller. Hierfür seien Elektrolyseanlagen auch in Baden-Württemberg nötig, um die Möglichkeiten für den Markt verstärkt zu aktivieren.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz und Matthias Miller haben sich beim baden-württembergischen Umweltministerium nach dem Umsetzungsstand von Maßnahmen gegen mögliche Hochwasserereignisse im Landkreis Böblingen erkundigt.

„In den vergangenen zehn Jahren ereigneten sich in beinahe allen Gemeinden im Landkreis Böblingen starkregenbedingte Überschwemmungen oder fluviales Hochwasser“, erklären die Abgeordneten Kurtz und Miller, „wir müssen uns bewusst machen, dass es aufgrund des Klimawandels auch bei uns im Kreis Böblingen in den kommenden Jahren zu noch stärkeren Überschwemmungen und Hochwasserereignissen kommen kann. Im Juni mussten wir auf erschreckende Weise zum Beispiel in Stuttgart und in Waldenbuch feststellen, welche Auswirkungen von lokalen Starkniederschlagsereignissen ausgehen können.“

Ausdrücklich begrüßen die Abgeordneten deshalb, dass das Land in den letzten Jahren zahlreiche bauliche Maßnahmen im Landkreis Böblingen gegen Hochwassergefahren finanziell unterstützt hat. „Insbesondere werben wir dafür, dass weitere Städte und Gemeinden Untersuchungen zum Starkregenrisikomanagement durchführen“, regen Sabine Kurtz und Matthias Miller an. Bisher wurden im Landkreis Böblingen in Leonberg, Waldenbuch und Weil im Schönbuch Untersuchungen zum Starkregenrisikomanagement abgeschlossen. Aktuell befinden sich in Altdorf, Böblingen, Gärtringen, Herrenberg, Nufringen, Sindelfingen und Weissach Starkregenrisikomanagementuntersuchung in Bearbeitung.

Vor allem in den Sommermonaten kann Starkregen in Verbindung mit Gewittern und Hagel große Schäden verursachen. Der genaue Ort und Zeitpunkt von entsprechenden Ereignissen ist im Gegensatz zu Hochwasser an Flüssen und Bächen kaum vorherzusagen und kann deshalb für die Betroffenen sehr überraschend auftreten. „Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir die Warninfrastruktur weiter ausbauen und alle Bürgerinnen und Bürger für individuelle Gefahren bei Naturkatastrophen sensibilisieren“, so Kurtz und Miller abschließend.

Auf dem Kreisparteitag der CDU Böblingen in der Stadthalle Sindelfingen wurde am 23. Juli 2021 Matthias Miller mit 86,6% zum neuen Kreisvorsitzenden der CDU Böblingen gewählt. „Hier im Landkreis Böblingen, in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas, dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren, dass es große Herausforderungen in der Zukunft gibt“, hob Miller in seiner Vorstellungsrede vor rund 170 anwesenden CDU-Mitgliedern hervor, „ich denke an die Transformation in der Automobilindustrie, an den demographischen Wandel und die Rentenpolitik, an Bildung und die Zukunft der kommenden Generationen. Überall hier braucht es eine starke CDU, die nicht Minderheitenpolitik macht, aber Minderheiten im Blick hat, die nicht vorgibt, welche Technologie die richtig ist, sondern die soziale Marktwirtschaft lebt und die stets die gesamte Bevölkerung im Blick hat.“

In der anschließenden Wahl entfielen auf den dreißigjährigen Notarassessor und Landtagsabgeordneten als einzigen Kandidaten für das Amt des Kreisvorsitzenden 142 von 164 abgegeben Stimmen.

Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Regina Dvorak-Vucetic (88,9%), Swen Menzel (75,9%) und Brigitte Schick (91,3%) gewählt. Das Amt des Schatzmeisters begleitet auch weiterhin Joachim Oehler (91,8%), Leon Kolb bleibt Pressesprecher des Kreisverbands (93,7%). Das Amt des Kreisschriftführers bleibt in bewährter Weise in der Verantwortung von Luz Berendt, der mit 100% wiedergewählt wurde. Louis Krahn bleibt Mitgliederbeauftragter (86,5%). Neuer Internetreferent wird Theodor Nguyen, der mit 94,9% gewählt wurde. Als Beisitzer vervollständigen den Vorstand in der Reihenfolge ihrer Stimmen: Ann-Kathrin Flik, Marc Biadacz, Maike Stahl, Elke Groß, Birgit Krohn, Noelle Krahn, Eric Weber, Regina Stähle, Nils Zerrer, Tobias Pfander, Christopher Felder, Markus Wersich, Paul Nemeth, Manuel Benda und Rafael Piofczyk.

Im Vorfeld der Neuwahl des Kreisvorstands fand der Wahlkampfauftakt des Bundestagskandidaten Marc Biadacz statt. Als Festredner sprach Andreas Jung MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion, welcher insbesondere die große Bedeutung des Prinzips der Nachhaltigkeit für die Union hervorhob. „Deutschland kann in Europa nur erfolgreich sein, wenn wir Ökonomie und Ökologie miteinander verbinden“, so Jung und Biadacz, „dafür gilt es, dass nach sechzehn erfolgreichen Jahren Armin Laschet als Bundeskanzler zum Nachfolger von Angela Merkel wird.“ Die CDU Böblingen möchte nun in einen engagierten und geschlossenen Wahlkampf ziehen und gibt sich das klare Ziel, das Direktmandat im Wahlkreis Böblingen mit Kandidat Marc Biadacz erneut zu gewinnen.

Im Rahmen des Kreisparteitags wurde auch der langjährige Landtagsabgeordnete Paul Nemeth von seinem Mandat verabschiedet und für seine Verdienste im Landtag um den Landkreis Böblingen geehrt.

Der CDU Kreisverband Böblingen hat rund 1.400 Mitglieder und ist damit die größte Partei im Kreis Böblingen.