Der 15 Minuten-Takt im ÖPNV kommt, aber mit Lücken


Rainer Ganske (Mi. li.) und Walter Arnold (Mi. re.)
mit CDU-Migliedern aus Sindelfingen und Maichingen

Über den sehr informativen Vortrag von Rainer Ganske bei der Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes am 8. März 2018 hat Bernd Heiden in der SZ/BZ vom 13. März 2018 in einem Leitartikel ausführlich berichtet.Bei diesem Informationsstand kann sich dieser Bericht auf die wichtigsten Aussagen von Ganske beschränken:

  1. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) plant die Einführung des 15 Minuten-Taktes bis Ende 2020, jedoch nicht im gesamten Netzt sondern mit Lücken, weil an mehreren Streckenabschnitten noch Ausbauarbeiten notwendig sind.
  2. Die S 60 wird bei dieser Phase noch nicht dabei sein, weil vor allem in Renningen noch Baumaßnahmen nötig sind.
  3. Ebenfalls in Bearbeitung und möglicherweise viel rascher umsetzbar ist die Änderung des Tarifsystems. Geprüft wird die Bildung einer einheitlichen Preiszone für das gesamte Stadtgebiet mit Ringzonen für den Aussenbereich. Für die Bahnbenutzer wäre dies eine wesentliche Erleichterung.
  4. Die topografischen Verhältnisse in und um Stuttgart machen eine Verkürzung des Taktes unter 15 Minuten unmöglich.Um die Pünktlichkeit der Züge zu verbessern, wird daran gearbeitet, die Verzögerungen abzubauen, die sich beim Aus- und Einsteigen durch den Domino-Effekt ergeben. In Stuttgart und Cannstatt ist dies durch den Einbau von Lichtsteinen auf dem Bahnsteig erstmals verwirklicht. Außerdem wird geprüft, ob ein in Frankreich bereits praktiziertes Verfahren der „Vernetzung der Züge (ETCS-System genannt)“ die Taktzeiten im Tunnelsystem der Stadt verkürzt werden können.

Die CDU Maichingen bedankt sich bei Herrn Rainer Ganske sowie den zahlreichen Teilnehmern für das gezeigte Interesse und der SZ/BZ für die Berichterstattung.

Dr. Franz Werkmeister