Am vergangenen Freitag war der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl MdB auf Einladung der beiden CDU Stadtverbände zu Gast in Böblingen und Sindelfingen.

Der Nachmittag begann im Softwarezentrum Böblingen / Sindelfingen mit einer Führung durch das Haus. Darauf folgte ein Gespräch mit IT Unternehmern und dem Geschäftsführenden Vorstand des Softwarezentrums, Herrn Hans-Ulrich Schmid. Danach ging es zum Hauptquartier von Binder Optik auf die Hulb zu einem Gespräch mit Geschäftsführer Generalkonsul Senator E.h. Dr. Helmut Baur und Dominic Baur. Als dritten Punkt war Herr Strobl zu Besuch beim Verein für Jugendhilfe im Landkreis Böblingen. Er bekam eine Führung durch das Haus und sprach mit der Vorsitzenden des Vereinsvorstands, Frau Maria Stahl.

Am Abend gab es dann eine offene Veranstaltung in der Hausbrauerei Wichtel in der MotorWorld auf dem Flugfeld. Nach einer kurzen Vorstellung durch den Böblinger CDU Vorsitzenden Marc Biadacz und den Stellvertretenden Sindelfinger Vorsitzenden Fred Burgstaller präsentierte Strobl einige wichtige Punkte und stellte sich dann den Fragen der zahlreich gekommenen Böblinger und Sindelfinger.

Strobl stellte fest dass „unser Land bei der CDU in besten Händen ist“ und gab drei Beispiele wo die Schublade in den letzten drei Jahren unter der rot-grünen Führung leerer geworden ist:

Als erstes nannte er die Bildungspolitik in der Baden-Württemberg nicht mehr der Spitzenreiter ist. Der Fokus der jetzigen Landesregierung auf die Gesamtschulen spiegelt sich in einem massiven Anstieg der Sitzenbleiber in den Klassen 5 und 6 wieder. 2/3 der Bürger lehnen die rot-grüne Bildungspolitik ab.

Als zweites sprach er über die Verkehrsinfrastruktur. „Radwege sind nicht ausreichend für ein Industrie- und Wirtschaftsland,“ sagte er. Die Schuld dem Bund zuzuschieben sei falsch, 100 Millionen Euro sind vom grünen Verkehrsminister nicht abgeholt worden. Die Bayern können das besser und ab 2016 kann auch Baden-Württemberg das wieder.

Das dritte Thema war die Schlüsselfrage der digitalen Revolution zur Gestaltung der Zukunft. Während der baden-württembergische Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung von 30 Mio. Euro spricht investiert Bayern 500 Mio. Euro im Jahr! Eine Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Regierung ist notwendig.

In der folgenden Diskussion die Marc Biadacz moderierte ging es um Fragen des Schulsystems, der Situation der Flüchtlinge, das Gesundheitswesen, die Innere Sicherheit, erneuerbare Energie, verbindliche Schulempfehlungen, ausufernde Tempolimits und den notwendigen Ausbau des Stuttgarter Flughafens.

Biadacz und Burgstaller dankten Strobl für seine Zeit und überreichten ihm als Dank einen Meter Ritter Sport Schokolade. Auch MdB Binninger und MdL Nemeth waren zusammen mit zahlreichen Böblingern und Sindelfingern gekommen.